Kurz
vorher war es noch so friedlich. Indira und Baghira hatten sich
endlich richtig aneinander gewöhnt und teilten sich sogar den
Lieblingsteppich - das ist der, auf den Mittags die Sonne scheint).
Am 22. April 2001 (das war ein Sonntag, an dem wir eigentlich ausschlafen wollten) wurde ich wach, weil es auf den Schlafzimmerschrank knurrte und fauchte. Kurz darauf sprang Baghira von dort auf's Bett, und ich dachte, damit wäre die Sache erledigt. Mitnichten, Indira, denn sie hatte geknurrt, knurrte weiter, und sprang dann ebenfalls runter. Sie war sehr unruhig und wollte nicht alleine bleiben, also ging ich mit ihr ins Wohnzimmer, wo auch der Karton stand, in dem wir hofften, dass sie ihre Kinder dort bekommt. Ich setzte mich auf das Sofa und las ein wenig, aber das reichte Indy nicht. Sie wechselte ständig zwischen Karton und Sofa hin und her, so dass ich mich sie auf den Boden setzte, und mir eine Decke umlegte. Darauf schien unsere kleine Katze nur gewartet zu haben.
Sie
krabbelte auf meinen Schoß - und wenige Minuten später
hatte ich eine kleine getigerte Katze zusätzlich dort liegen.
Ich rief Schukie, und wir beförderten Katze und Kätzchen in
den Karton und hielten den Kater davon ab, zu aufdringlich zu stören.
In den zwei Stunden zwischen 8 und 10 Uhr morgens kamen noch drei
weitere Tiger zur Welt. Diese aber nicht mehr auf meinem Schoß.
Das zweite und vierte Kätzchen kam ordnungsgemäß in
dem Karton zur Welt, das dritte jedoch verlor Indy im Flur, als sie
unbedingt nachsehen mußte, wieso der Kater (Baghira)
ausgeschimpft wird (was er wurde, weil er einfach ständig nerven
mußte und nach den Kätzchen und ihrer Mutter geschlagen
hatte). Rechts ein Bild vom Nachmittag, ein echtes Geburtstagsphoto.
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Links ein Tigerbaby-Portrait. Der Kleine krabbelt auf der Suche nach Muttern umher. Obwohl die Augen noch geschlossen sind, finden wir ab und an eine kleine Katze auf der Decke vor dem Karton. |
Am 7. Mai 2001 sind die Augen endgültig und
richtig offen. Schon ein paar Tage vorher blinzeln die Kleinen, aber
richtig in die Welt herausschauen tun sie erst jetzt.
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Nibby in der dritten Lebenswoche. |
Nun haben wir Anfang Juli. Die Kleinen sind
richtige Herumflitzer und Rabauken geworden (Bilder kommen irgendwann
nach). Indira hat Ende Mai, noch bevor das Treppensteigen
funktioniert hat, die Babys ins Erdgeschoss umgezogen. Wahrscheinlich
fand sie es dort angenehmer. Die kleinen Katzen haben sich dann im
Bücherumschmeissen, Hosenbeine-Hinaufklettern und
Sachen-Verstecken geübt.
Die Kleine mit den weissen Pfoten, von den neuen Dosenöffnern Nibby getauft, ist am 24.6. umgezogen. Die anderen drei sind noch bei uns und haben das Bett zum Toben entdeckt. Aber manchmal sind sie auch ganz lieb und schmusen miteinander oder legen sich zum Schlafen in die Kniekehlen.
30.8.2001
Heute hieß es dann doch Abschied
nehmen. Unsere drei Katerchen sind von Muttern abgenabelt und haben
viel Streß mit Baghira und Indira gehabt. Darum sind sie heute
ins Tierheim gekommen. Wir hoffen, daß sie nette neue
Dosenöffner und eine glückliche Zukunft haben.
Draco,
unser großer Glücksdrache, der sich ungern auf
den Arm nehmen läßt, Luna, der gerne rauft und gerne
schmust, und Neelix, der seine Menschen immer freudig begrüßt
und schnurrend ins Bett geklettert kommt um sich streicheln zu
lassen.
Muß das Abschied nehmen so hart sein?
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