Wir (das sind Anke, Karen, Birgit, Frank, Petra, Daniela, Steffen, ich - habe ich wen vergessen ?) stehen früh um 5.20 Uhr auf und kommen kurz vor Sonnenaufgang auf der Pyramide an. Der Weg hinauf ist steil, aber nicht übermäßig lang. Und oben versperrt ein Tor den Weg. Noch ist es geschlossen, und wir klettern hinüber.
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Es graut der Morgen, die Sonne schiebt sich langsam hinter dem Horizont hervor. In den Wolken verstecken sich Raumschiffe. Und noch brennen die Lichter in der Stadt. Es ist etwa 20 Minuten vor 7 Uhr. |
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Noch immer ist die Sonne nicht wirklich da, und einige lehnen sich an die Kirche und suchen Schutz vor der Kälte. Es ist wirklich recht kalt. Deutlich kann man das sehen an der Haltung, den Jacken und den Schals. |
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Blick in Richtung der aufgehenden Sonne. |
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Über Cholula liegt noch der Morgennebel, da beleuchtet die Sonne die Vulkane auf der anderen Seite der Pyramide. In zartrosa Licht scheinen die Berge magisch zu sein. |
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<- Noch einmal ein Blick in Richtung Malinche. Auch sie erscheint bei diesem Licht märchenhaft. |
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Auch Cholula wird von der Sonne angestrahlt und gewinnt märchenhafte Atmosphäre. Später wird der Nebel verschwinden, und die märchenhafte Stimmung auch. Wir machen uns wieder auf den Weg die Pyramide hinunter und freuen uns auf ein warmes Frühstück ... |
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Ein letzter Blick zurück für
diesem Morgen ... |
und wir sind unterwegs zum Hotel
und den Portales...
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Und hier kann man uns sehen, wie
wir hungrig darauf warten, daß die Läden oder unser
Hotel aufmachen, damit wir ins Warme kommen und etwas Essen
können. Es ist 7.30 Uhr. Schon eine halbe Stunde später
sitzen wir im Comedor unseres Hotels und freuen uns über
unser Frühstück. Ich habe mir Huevos Rancheros
bestellt. Eigentlich wollten wir ja um 8.30 Uhr abfahren. Aber um
9.00 Uhr sind wir noch nicht unterwegs. |
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Um
10.00 Uhr sind wir wieder auf der Pyramide. Jetzt sind wir alle da.
Auf der Pyramide, die die größte in Mexico ist, steht das
Santuario de los Remedios, eine kleine Kirche. Auf der Pyramide und
an ihrem Fuß erfahren wir etwas über ihre Baumeister.
Die
Pyramide von Cholula ist eine der größten Pyramiden der
Welt. Sie erreicht eine Höhe von etwa 54m bei einer Grundfläche
von 20 ha. Sie besteht aus sieben übereinander gebauten
Schichten. Das Innere der Pyramide ist z.T. aus Kalkgestein, z.T. aus
Adobeziegeln aufgebaut. Die unterste Schicht stammt wahrscheinlich
aus der Zeit der Kultur von Teotihuacán, etwa 400-600 n. Chr.
Die Spanier setzte eine Kirche auf den Pyramidenberg, das Wahrzeichen
des Tales von Puebla. (aus Gierloff-Emden, S. 140)
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Nach unserem Aufenthalt in der
Kirche geht es weiter in Richtung Tlaxcala. Ob wohl nicht genug
gebetet worden ist? - jedenfalls platzt uns um 13.38 Uhr ein Reifen.
Es ist der innere Reifen von hinten rechts. Langsam fahren wir
weiter, bis sich die Gelegenheit bietet, den Reifen reparieren zu
lassen.
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Reifenreparaturwerkstätten sind häufig in der Nähe von Bremshügeln zu finden. Ob da wohl ein Zusammenhang besteht? Die Reparatur des Reifens dauert etwa 80 Minuten. Um 15 Uhr fahren wir weiter. |
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15 Minuten später, um 15.15
Uhr kommen wir in Tlaxcala an. Von dort aus geht es zu Fuß
weiter zur Ausgrabungsstätte, bei der wir um 16.10 Uhr ankommen.
Bei Tlaxcala befindet sich eine olmekische Anlage die wohl aus der
Zeit um 750 n.Chr. stammt. Die Anlage nennt sich Cacaxtla.
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Infos zu Tlaxcala (aus
Gierloff-Emden): Am 15.Sept. 1519 nahm Cortés nach schweren
Kämpfen Tlaxcala ein, wobei er einem Heer von 30.000 Indianern
widerstand. Er gewann Tonotaken und Tlaxcalteken als Bundesgenossen.
Tlaxcala war einer der Orte, an denen die Franziskaner ihre Arbeit
1524 begannen. Sie lehrten dort ihre Religion und Handwerke.
Nachdem
wir wieder in Cholula sind, gehen noch einmal fast alle in die Bar
von gestern etwas Essen. Dieses mal nehme ich auch einen Hamburger
mit Coke. Frank Müllen, Anke Weißbach und Petra Fuchs
bestellen sich zum Abschluß noch jeder ein Yarga. Das ist ein
ZIEMLICH GROSSES Bier.
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Um kurz vor 22.00 Uhr sind wir wieder im Hotel.
Inhalt und Design by Andrea
Januar 2002
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