Nach
dem Frühstück um kurz nach 7.00 Uhr, treffen wir uns um
8.30 Uhr am Bus. 20 Minuten später ist Abfahrt. Wir werden einen
Lavastrom des Cofre de Perote hinunterfahren in Gebiete mit stärkerer
Verwitterung (durch Feuchtigkeit und Wärme). Der Strom ist 6000-
7000 Jahre alt.
Gegen
8.00 Uhr halten wir an einem Aufschluß. Es handelt sich dabei
um Ignimbrite. Er ist charakterisiert durch chaotische Schichtung,
Bimsstücke, Obsidiane in feiner Grundmasse und stellt die
Ablagerung einer Glutwolke dar. In diesem Fall eine saure
Restschmelze mit Gasen und Quarz. Die Glutwolke kam vom Cofre de
Perote. Direkt nach der Ablagerung wurde die Glutwolke fluviatil
umgelagert. Beinnahe jeder hat sich von hier einen Obsidian
mitgenommen.
|
|
|
Um 9.30 Uhr geht es vom Altiplano hinunter in das
Bruchschollenland bis zur Küste. Das Anstehende besteht hier aus
jurassischen und kretazischen Kalken, die in Küstennähe von
tertiären Sedimenten überdeckt werden.
Auf dem Weg nach Jalapa kommen wir an Farnen, Tillandsien, Laubbäumen und saftigen Wiesen vorbei. 10 Minuten nach 10 Uhr sind wir in der Stadt angekommen.
In
einem Café bestellen Stephen und ich einen Tres Gruces, einen
Kaffee mit Ahornsirup.
Wir essen im Café Mexicana
zu Mittag (Pfannkuchen - lecker), machen noch ein paar Photos vom
Zocalo und seiner Umgebung und steigen um 13.40 Uhr wieder in den
Bus.
|
|
|
Auf der Weiterfahrt kommen wir an Kaffee und weiteren
Tillandsien, Mangobäumen und anderem Obst vorbei. Die tertiären
Kalke sind mit vom Meer her kommenden Barrancos durchzogen.
An einem Verkaufsstand halten wir bis um 15.30 Uhr. Hier wird Obst
und Vanille verkauft. Zuckerrohr gibt es hier ebenso wie frische
Kokosnuß ,Mangos wie Manee. Vanille wird in Flaschen verkauft -
leider sind nicht alle so dicht, wie wir sie brauchen - und in
einigen Taschen breitet sich der Duft von Vanille aus.
Die
Tillandsien können hier auf Bäume verzichten. Sie
belauschen die Gespräche der Leute auf Telephondrähten.
|
|
|
|
Um 16.30 Uhr sind wir im Hotel Chachalacas angekommen. In diesem Hotel hat tatsächlich ein 2 Personen-Zimmer auch 2 Betten. Auch sonst ist es recht luxuriös. Es gibt einen Pool vor der Türe, der von 3 oder 4 Zimmern geteilt wird, und das Meer in Reichweite. Der erste Weg führt uns an den Strand. Das geschieht erst so gegen 18.00 Uhr, Nachher geht es zum Duschen nochmal in die Zimmer, dann um 19.15 auf zum Essen.
|
|
|
Ralph H. übernimmt die Getränke, hier gibt es zum
Beispiel Cocos solo, das ist Kokosmilch aus der Nuß. Zum Essen
natürlich Meeresfrüchte und Fisch, aber auch Reis mit
Bananen (Arroz con Platanos). Gegen 22.00 Uhr beginnt sich unsere
Gesellschaft langsam aufzulösen.
Inhalt und Design by Andrea
Januar 2002
Diese Seite ist Teil eines Framesets -
www.amleto.de -