von Perote nach Chachalacas Mexiko Exkursion - Von Perote hinunter zum Atlantik (3.3.1997)



am Bus in PeroteNach dem Frühstück um kurz nach 7.00 Uhr, treffen wir uns um 8.30 Uhr am Bus. 20 Minuten später ist Abfahrt. Wir werden einen Lavastrom des Cofre de Perote hinunterfahren in Gebiete mit stärkerer Verwitterung (durch Feuchtigkeit und Wärme). Der Strom ist 6000- 7000 Jahre alt.





Karte von Umgebung JalapaGegen 8.00 Uhr halten wir an einem Aufschluß. Es handelt sich dabei um Ignimbrite. Er ist charakterisiert durch chaotische Schichtung, Bimsstücke, Obsidiane in feiner Grundmasse und stellt die Ablagerung einer Glutwolke dar. In diesem Fall eine saure Restschmelze mit Gasen und Quarz. Die Glutwolke kam vom Cofre de Perote. Direkt nach der Ablagerung wurde die Glutwolke fluviatil umgelagert. Beinnahe jeder hat sich von hier einen Obsidian mitgenommen.

Glutwolkenablagerung

fluvatil umgelagerte Glutwolke


Um 9.30 Uhr geht es vom Altiplano hinunter in das Bruchschollenland bis zur Küste. Das Anstehende besteht hier aus jurassischen und kretazischen Kalken, die in Küstennähe von tertiären Sedimenten überdeckt werden.

Auf dem Weg nach Jalapa kommen wir an Farnen, Tillandsien, Laubbäumen und saftigen Wiesen vorbei. 10 Minuten nach 10 Uhr sind wir in der Stadt angekommen.

Tres Gruces - Kaffee  mit AhornsirupIn einem Café bestellen Stephen und ich einen Tres Gruces, einen Kaffee mit Ahornsirup.


Wir essen im Café Mexicana zu Mittag (Pfannkuchen - lecker), machen noch ein paar Photos vom Zocalo und seiner Umgebung und steigen um 13.40 Uhr wieder in den Bus.




Tillandsien an einem Baum am Zocalo

Jalapa Straße


Auf der Weiterfahrt kommen wir an Kaffee und weiteren Tillandsien, Mangobäumen und anderem Obst vorbei. Die tertiären Kalke sind mit vom Meer her kommenden Barrancos durchzogen.

An einem Verkaufsstand halten wir bis um 15.30 Uhr. Hier wird Obst und Vanille verkauft. Zuckerrohr gibt es hier ebenso wie frische Kokosnuß ,Mangos wie Manee. Vanille wird in Flaschen verkauft - leider sind nicht alle so dicht, wie wir sie brauchen - und in einigen Taschen breitet sich der Duft von Vanille aus.
Die Tillandsien können hier auf Bäume verzichten. Sie belauschen die Gespräche der Leute auf Telephondrähten.

Esel mit Zuckerrohr an der Straße

Verkaufsstand

Tillandsien am Telephondraht



Um 16.30 Uhr sind wir im Hotel Chachalacas angekommen. In diesem Hotel hat tatsächlich ein 2 Personen-Zimmer auch 2 Betten. Auch sonst ist es recht luxuriös. Es gibt einen Pool vor der Türe, der von 3 oder 4 Zimmern geteilt wird, und das Meer in Reichweite. Der erste Weg führt uns an den Strand. Das geschieht erst so gegen 18.00 Uhr, Nachher geht es zum Duschen nochmal in die Zimmer, dann um 19.15 auf zum Essen.

Strand von Chachalacas

Pool im Hotel von Chachalacas


Ralph H. übernimmt die Getränke, hier gibt es zum Beispiel Cocos solo, das ist Kokosmilch aus der Nuß. Zum Essen natürlich Meeresfrüchte und Fisch, aber auch Reis mit Bananen (Arroz con Platanos). Gegen 22.00 Uhr beginnt sich unsere Gesellschaft langsam aufzulösen.

Atlantikküste zum nächsten Tag, 4.3.1997



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Januar 2002
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