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 Auch
die Knoblauchsrauke gehört zur Familie der
Kreuzblütengewächse (Beschreibung der Familienmerkmale
bei der Zwiebel-Zahnwurz ).
Ihren Namen hat die Rauke sicherlich durch den Geruch ihrer
Blätter erhalten, denn diese riechen, leicht gerieben oder
zerquetscht, nach Knoblauch - und sich schmecken auch danach. Auch
wenn die Blätter ein wenig an Brennnesselblätter
erinnern, so brennen sie doch nicht. Aber vorsicht, die
Knoblauchsrauke kommt gerne in Gesellschaft der Brennesseln vor.
Sie wächst vor allem am feuchten Wegesrand. Die Blätter
variieren in Form und Größe. Die unteren Blätter
sind groß und nierenförmig rund, die oberen kleiner und
eher herzförmig spitz. Die unteren Blätter sollen im
Frühjahr das Licht einfangen um der Rauke für das
weitere Wachstum Energie zu liefern, die oberen Blätter sind
kleiner, damit sie die unteren nicht Beschatten.
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 Im
Mittelalter hat die ärmere Bevölkerung die
Knoblauchsrauke an Stelle von Salz in der Suppe verwendet, und man
hat das Kraut zu gesalzenem Fisch und Hammelbraten gegessen. Der
Geruch (und auch der Geschmack) der Knoblauchsrauke stammt vom
Senfölglycosid, das wie das Allicin des Knoblauch
antiseptisch wirkt, aber auch leicht harntreibend. Daher setzt man
die Knoblauchsrauke gerne zur allgemeinen Entschlackung ein.
Knoblauchsraukenblätter schmecken gut in Salaten, in
Kräuterbutter oder Quark, zu Kartoffeln oder auf Brot. Wie
bei allen Wildkräutern, sollte man auch hier vor dem Verzehr
die Blätter gut waschen.
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